Karlsruhe
27.09.2017 | Blick ins Rathaus |

Nach den Heimattagen ist vor der Weihnachtsstadt

Von wegen Sommerpause. Mit vielen Aktivitäten und Veranstaltungen hat sich Karlsruhe in diesem Sommer viel beachtet in Szene gesetzt. Allein die Heimattage Baden-Württemberg brachten insgesamt 685.000 Menschen auf die Beine, 253.500 Besucher waren von der Neuauflage der Schlosslichtspiele begeistert und 250.000 feierten am „Mount Klotz“ DAS FEST. Viel Lob gab es für die Karlsruherinnen und Karlsruher als Gastgeber, viel Lob für die Organisatoren sowie die vielen fleißigen Hände, die zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben.

Lob, das beflügelt für kommende Ereignisse, die nicht in weiter Ferne liegen, sondern mit der Weihnachtsstadt praktisch schon vor der Tür stehen. Bereits am 28. November ist die offizielle Eröffnung und dann soll die Weihnachtsstadt in neuem Licht und Glanz erstrahlen.
 

Fortschritt bei Kombilösung bringt Belebung der Innenstadt

Nachdem zum Ende des Jahres der Rohbau des ersten Teils der Kombilösung – des Stadtbahn- und Straßenbahntunnels unter der Kaiserstraße mit dem Südabzweig vom Marktplatz in die Ettlinger Straße – weitgehend abgeschlossen sein wird, können die oberirdischen Baufelder zügig verkleinert werden, zumal Materialien vermehrt „von unten“ an die Baustellen unter der Erde herangeführt werden können. In der Ettlinger Straße steht das Ende der oberirdischen Bauarbeiten kurz bevor, was eine zusätzliche Entlastung für den Autoverkehr bringen wird. Nachdem für das Weihnachtsgeschäft die Kriegsstraße weiterhin mit jeweils zwei Spuren in beiden Fahrtrichtungen zur Verfügung steht, sind die Aussichten für eine lebendige Weihnachtsstadt, die auch für die Besucherinnen und Besucher aus der Region gut zu erreichen ist, äußerst gut. Davon profitieren alle: der Einzelhandel ebenso wie die Menschen, die zum Schauen und Shoppen in die City kommen.
 

Teil des Christkindlesmarkts zurück auf dem Marktplatz

Dazu gibt es eine ganze Reihe von Neuerungen. Besonders erfreulich: Ein Teil des Christkindlesmarkts kann bereits wieder auf den Marktplatz zurückkehren. 19 der insgesamt 108 Stände des Christkindlesmarkts werden um die Lichtpyramide herum aufgestellt und bilden den Lichtmarkt. In Form der Lichtpyramide präsentiert sich auch das neue Signet der Weihnachtsstadt, das als Gesamtmarke für die enge Zusammenarbeit der über 60 Akteure aus Kultur, Wirtschaft, Freizeit und Kirche steht. Doch nicht nur am Marktplatz wird neues Licht erstrahlen. Zusammen mit einer neuen, „maßgeschneiderten“ Weihnachtsbeleuchtung in der Kaiserstraße verbindet ein Lichtkonzept die bespielten Plätze visuell: Vom Kinderland St. Stephan, über die Waldweihnacht auf dem Friedrichsplatz und dem Marktplatz bis hin zum Schloss, werden prägende Gebäude wie etwa die Badische Landesbibliothek, der Rathausturm und das Säulenportal der Evangelischen Stadtkirche mit Licht besonders „in Szene gesetzt“.
 

Größte Open-Air-Eislaufbahn Süddeutschlands

Neuerungen gibt es ebenfalls bei der Stadtwerke Eiszeit auf dem Schlossplatz: So wird die Eisfläche auf 1.500 Quadratmeter vergrößert und um einen romantischen Rundweg unter der Baumallee erweitert. Mit einer Gesamtfläche von über 2.000 Quadratmetern ist die Stadtwerke Eiszeit damit die größte Open-Air-Eislaufbahn in Süddeutschland. Der Eisstockbereich wird auf fünf Bahnen ausgeweitet und die Spielrichtung in Richtung Schloss geändert. Auch die Nutzerfreundlichkeit erfährt Verbesserungen. So können die Besucherinnen und Besucher freitags und samstags eine Stunde länger, bis 22 Uhr, ihre Runden drehen. Die Eisstockbahnen können zudem bereits jetzt über ein neues Buchungssystem unter www.stadtwerke-eiszeit.de gebucht und bezahlt werden. Neu ist ebenso die räumliche Trennung von Gastronomie und Schlittschuhverleih. Während das Verleihzelt auf die westliche Seite verlegt wird, sorgt auf der östlichen Seite die bei den Schlosslichtspielen bewährte Karl-Friedrich-Bar für die gastronomische Versorgung.
Alles in allem lässt sich mit Blick auf die kommenden Monate ein ermutigendes Fazit ziehen: Mit dem Rückzug der Bauflächen wird die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt merklich steigen. Das „Licht am Ende des Tunnels“ ist nicht nur zu ahnen, es wird immer deutlicher. Die Weihnachtsstadt 2017 wird mit ihrem Lichterglanz und einem attraktiven Veranstaltungsprogramm wesentlich dazu beitragen.



Dr. Frank Mentrup
Oberbürgermeister

 

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