Karlsruhe
27.07.2017 | Familien und Gesundheit |

Der Stadtjugendausschuss Karlsruhe informiert

Rettet das Spiel

Öffentliches Symposium und Weltkindertagsfest bei „Rettet das Spiel!“

„Rettet das Spiel!“ – so lautet das Motto des 45. Internationalen Spielmobilkongresses vom 27. September bis 1. Oktober im Otto-Dullenkopf-Park. Erwartet werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Polen und Luxemburg. Im Mittelpunkt des Kongresses steht die Bedeutung des Spiels und des Spielens in der Gesellschaft. Parallel findet auf dem Gelände am Samstag, 30. September, ein öffentliches Symposium zum Thema „Rettet das Spiel“ und das Weltkindertagsfest statt. Viele Vereine und Institutionen informieren dabei über ihre Angebote für Kinder und Jugendliche in Karlsruhe. Kooperationspartner beim Kongress sind die Pädagogische Hochschule Karlsruhe, die Bundesarbeitsgemeinschaft Spielmobile und das Deutsche Kinderhilfswerk. Weitere Informationen unter www.spielmobilkongress.de.
 

Selbstbestimmt und frei in der Natur bewegen

Die Mobile Spielaktion veranstaltet vom 4. bis 8. September 2017 die Aktion „Der Geist der Natur – Leben am Wasser“. Dazu sind alle Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren eingeladen. Ort des Geschehens ist die Wiese bei der Appenmühle an der Alb. Die Aktionszeiten sind täglich von 10 bis 15 Uhr. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Kinder können entlang der Alb experimentieren, bauen, werkeln, dreckig werden, spielen und lachen. In den verschiedenen Naturwerkstätten am und im Wasser können die Kinder spielerisch eigene Wasserfahrzeuge, Brücken, Stege und Kletterkonstruktionen entwickeln. Im Erfahrungsraum „Natur“ können sie sich selbstbestimmt und frei bewegen und die Umgebung erforschen. In der Ideenwerkstatt können mit speziellen Werkmaterialien eigene Traumspielplätze konstruiert werden. Des Weiteren laden die Mobis zu einer eigenwilligen Schatzsuche in und um das Wasser ein.
 

Karlsruher Präventionstag im Oktober

Was hält die Gesellschaft zusammen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des 8. Karlsruher Präventionstags am 19. Oktober 2017 im Bruchsaler Bürgerzentrum. In Vorträgen und Workshops können Teilnehmende zu diesem Thema arbeiten. Einen einführenden Vortrag hält Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein. Sie spricht über Populismus, Polarisierung, Radikalisierung und die Wirkung dieser Phänomene auf junge Menschen. Impulse zur Frage „Was hält uns zusammen?“ wird außerdem zu Beginn der Politologe Volker Kronenberg von der Universität Bonn geben. In den Workshops werden auch Projekte des stja eine Rolle spielen, beispielsweise die Fachstelle für Jugendbeteiligung oder die Koordinierungsstelle „Partnerschaft für Demokratie“. Zielgruppe des Präventionstags sind pädagogische Fachkräfte aus allen Bereichen. Derzeit wird eine neue Internetpräsenz erarbeitet, darüber wird dann auch eine Anmeldung möglich sein.

 

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