Karlsruhe
04.04.2017 | Kunst und Kultur |

Großes Museumsfest im Pfinzgaumuseum am 23. April 2017

Am Sonntag, 23. April, feiert das Pfinzgaumuseum in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Pfinzgaumuseum – Historischer Verein Durlach sein großes Museumsfest. Von 11 bis 18 Uhr ist auf verschiedenen Ebenen der Karlsburg in Durlach ein vielfältiges Programm geboten. Verknüpft wird das diesjährige Fest mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Karlsruher Heimaten“ (Laufzeit 23. April bis 29. Oktober 2017), deren zweiter Teil im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais zu sehen ist.

Der Ausstellungsteil im Pfinzgaumuseum stellt unter dem Motto „Heimaten“ die Karlsruher Stadtteile in den Mittelpunkt und fragt, wodurch eine Identifikation mit den Stadtteilen und eine Stadtteilidentität eigentlich entsteht. Parallel zum Fokus der Ausstellung soll auch das diesjährige Museumsfest in Durlach als buntes Treffen mit Beiträgen aus verschiedenen Stadtteilen gestaltet werden.
Nach der Eröffnung der Ausstellung um 11 Uhr im Festsaal der Karlsburg treten dort von 12.30 bis 18.00 Uhr die Turnerschaft Durlach mit den „Turnados“ und der Jazztanzgruppe sowie die Bürgergemeinschaften Bergwald sowie Untermühl- und Dornwaldsiedlung auf. Der Fanfarenzug der Wolfartweierer Feuerwehr steht ebenso wie der Vereinigte Chor 1877 aus Rintheim, der Musikverein Daxlanden und die Indianerfreunde Karlsruhe aus der Südstadt auf der Bühne. Zwei Gesangvereine aus Neureut sind genauso dabei wie die Tänzerinnen und Tänzer von „Stutenpferchs Tandaradey“ aus Stupferich. Jürgen Sickinger aus der Südweststadt liest „Uffg´lesenes un Zug´flogenes“ mit Drehorgelbegleitung und der Durlacher Liedermacher Adin Hassa nimmt „Durlach und den Rest der Welt“ mit seinen kabarettistischen Liedern auf die Schippe. Das Volkstheater des Badischen Staatstheaters zeigt eine eigens entwickelte Performance aus dem Projekt „Inschrift Heimat“. Selbstverständlich können Besucherinnen und Besucher an dem Tag auch – mit oder ohne Führung – die Räume im Pfinzgaumuseum besichtigen. Für Kinder warten den ganzen Nachmittag über in der Karlsburg verschiedene Aktionen, unter anderem dürfen die Kleinen Stadtteilwappen nach eigenen Vorstellungen ausgestalten.
Der Freundeskreis Pfinzgaumuseum bewirtet die Gäste im Festsaal mit Kaffee und seinem legendären Kuchenbuffet. Vor der Karlsburg wartet die Grötzinger „Eismarie“ auf kleine und große Schleckermäuler. Sicherlich ist beim Museumsfest im Pfinzgaumuseum also für jeden Geschmack etwas dabei, das ausführliche Programm gibt es unter www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt zum Fest und zu allen Programmpunkten ist frei.
Wie das Museumsfest richtet sich auch die Ausstellung „Karlsruher Heimaten“ insgesamt nicht nur an ein Durlacher Publikum. Sie konzentriert sich auf fünf Fragen zu Stadtteilidentitäten und stellt dazu verschiedene aktuelle und historische Objekte und Dokumente aus ganz Karlsruhe aus, so ist unter anderem die umstrittene Daxlander Schlaucherfigur zu sehen, auch eine „Grünwinkler Krähe“ hat sich im Pfinzgaumuseum niedergelassen. Neben den ausgestellten Objekten und Dokumenten kommen in der Ausstellung verschiedene Karlsruherinnen und Karlsruher zu Wort, die darüber erzählen, welche Bedeutung „ihr“ jeweiliger Stadtteil für sie hat.
Die Ausstellung lädt dazu ein, über den eigenen Stadtteil frisch nachzudenken und Neues über andere Stadtteile zu erfahren. Gleichzeitig sind alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, eigene Gedanken zu dem Thema in die Ausstellung einzubringen. Beim Museumsfest am 23. April besteht zudem die Möglichkeit, zum Thema „Heimat“ ein kurzes Statement auf Video aufzeichnen zu lassen, das später noch in die Ausstellung integriert wird.
Das Team des Pfinzgaumuseums freut sich über zahlreiche Gäste aus Durlach und dem Rest der Welt.
Mehr Infos zur Ausstellung sowie zum Begleitprogramm und zu Führungsterminen unter www.karlsruhe.de/heimaten

 

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